Die italienische Symphonic Metal Band AEVUM veröffentlicht den Nachfolger ihres 2017er Werkes mit dem Titel “Multiverse”. Braucht man diese CD wirklich? Kurz und prägnant darauf die Antwort: Ja! Ein Fehlgriff ist hier völlig auszuschließen. Mal wieder bietet uns AEVUM wunderschöne Kompositionen, die in jeder Hinsicht überzeugen und begeistern. Eingängiges, aber nie langweiliges Songwriting ergänzt sich wunderbar mit harmonischen Gesangslinien von Lucille Nightshade, gepaart mit den Growls und Screams und natürlich den clean Vocals von Hydra,  die sich gegenseitig zuzuspielen scheinen, um sich schließlich zu vereinen. Alle Nummern sind sehr stark und unterscheiden sich voneinander, was dieser Veröffentlichung an Spannung und natürlich an Abwechslung gewinnen läßt. AEVUM sind wohl die einzigen die es schaffen derart verspielte, dynamische, abwechslungsreiche, epische, und atmosphärische Songs zu schreiben die dennoch wie aus einem Guss gemacht scheinen. Ob nun das atmosphärische “Black Honeymoon”, der verspielte Superohrwurm “The Time Machine” oder der abschließende Hammer “Seeds” – hier stimmt absolut alles. Hier treffen harte Riffs auf epische Klangteppiche die binnen jeder Sekunde die Gedanken des Protagonisten wiederspiegeln und trotz der langen Spielzeit nie den roten Faden verlieren. Fans die sich intensiv mit dem Konzept auseinandersetzen wird das ziemlich begeistern. Das Gesamtbild ist also absolut harmonisch, ohrwurmig und clever arrangiert. Fazit: “Multiverse” ist ein außergewöhnliches und atmosphärisch brilliantes Album dass in keiner Sammlung fehlen darf.

RATING: 8 / 10

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